Berufsbild: Inklusive*r Elementarpädagog*in
(früher: Sonder-Kindergarten-Pädagog*in)
Was macht ein*e inklusive*r Elementarpädagog*in?
Inklusive Elementarpädagog*innen betreuen Kleinkinder mit physischen und/oder psychischen Behinderungen. Voraussetzung zur Berufsausübung sind die Reife-und Diplomprüfung (5 jährige BAfEp) bzw. die Diplomprüfung (Kolleg) für Elementarpädagogik sowie die Absolvierung eines Lehrgangs für inklusive Elementarpädagogik.
Elementarpädagog*innen, die eine Gruppe führen, gestalten die Bildungsarbeit gemäß dem „Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich“. Sie planen, dokumentieren und reflektieren die Bildungsarbeit und nehmen die Aufsichtspflicht über die Gruppe wahr. Sie begleiten, unterstützen und fördern alle Kinder unter Berücksichtigung deren individueller Bedürfnisse und Interessen.
Elementarpädagog*innen erkennen das Spiel als wichtigste frühkindliche Lernform an und schaffen eine vorbereitete Umgebung, die dem Alter, dem Entwicklungsstand, den Interessen und der Lebensumwelt des Kindes gerecht wird. Sie fördern die Selbst-, Sach- und Sozialkompetenz sowie die lernmethodische Kompetenz der Kinder und schaffen ein positives Lernklima. Sie begleiten die Kinder und Erziehungsberechtigen im Übergang zur nachfolgenden Bildungseinrichtung (Schule). Elementarpädagog*innen arbeiten in zeitgemäßen Formen mit den Erziehungsberechtigten, externen Partner*innen und den Mitarbeiter*innen im Team zusammen.
Assistenzkraft für Integration: Elementarpädagog*in, leitet aber keine eigene Gruppe.