Berufsbild: Soziale Alltagsbegleiter*in

Was macht ein*e soziale Alltagsbegleiter*in?

Soziale Alltagsbegleiter*innen sind in Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen tätig und ermöglichen eine umfassende Beziehungsarbeit. Im Zentrum des Handelns steht das Zusammensein, die menschliche Begegnung und Begleitung.

Soziale Alltagsbegleiter*innen ergänzen die im sozialen Bereich etablierten Berufsbilder - wie etwa Sozialpädagog*innen oder Sozialarbeiter*innen. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt insbesondere in der sozialen Interaktion, das Leisten von Gesellschaft und die, wenn erforderlich, nötige Beaufsichtigung.

Aufgaben

  • Unterstützung von Menschen mit Begleitungs- und Betreuungsbedarf bei Aktivitäten des täglichen Lebens, in der Freizeit und bei der Mobilität
  • Kommunikation und Beziehungsgestaltung mit Menschen mit Begleitungs- und Betreuungsbedarf
  • Hilfestellung bei der selbständigen Durchführung von alltäglichen Lebensaktivitäten
  • Durchführung hauswirtschaftlicher Tätigkeiten

Ausbildung zur*zum Alltagsbegleiter*in

Die Ausbildung zum*zur Alltagsbegleiter*in ist gesetzlich geregelt und erfolgt in Lehrgängen, die zum Beispiel die Caritas, BFI, WIFI und viele private Betreuungsorganisationen anbieten.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung umfasst 152 Unterrichtseinheiten und 80 Stunden Praktikum in teilstationären oder stationären Einrichtungen

Aufnahmevoraussetzungen

  • Vollendung des 16. Lebensjahres
  • Erfolgreicher Abschluss einer Pflichtschule
  • Gesundheitliche Eignung und Vertrauenswürdigkeit
  • Deutschkenntnisse: mind. Sprachniveau B1

Ausbildung bei der Caritas

  • Schule für Sozialbetreuungsberufe, Salesianumweg, Linz www.sob-linz.at
  • Schule für Sozialbetreuungsberufe, Josee, Ebensee www.josee.at

Einsatzmöglichkeiten

  • Alltagsbegleiter*innen sind in Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen tätig.
  • Die erfolgreiche Absolvierung der Ausbildung zum*zur Alltagsbegleiter*in ermöglicht zudem die Weiterqualifizierung zum*zur Heimhelfer*in bzw. zu den Sozialbetreuungsberufen. Damit sind vielfältige Arbeitsmöglichkeiten im stationären und mobilen Bereich der Alten- und Behindertenarbeit möglich.

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