Berufsbild: Elementar-Pädagog*in

(früher: Kindergarten-Pädagog*in)

Was macht ein*e Elementarpädagog*in?

Gruppenführende Elementarpädagog*innen unterstützen, begleiten und fördern Kinder von null bis sechs Jahren und gestalten ihre pädagogische Arbeit nach dem „Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich“.

Elementarpädagog*innen, die eine Gruppe führen,  gestalten die Bildungsarbeit gemäß dem „Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich“. Sie planen, dokumentieren und reflektieren die Bildungsarbeit und nehmen die Aufsichtspflicht über die Gruppe wahr. Sie begleiten, unterstützen und fördern alle Kinder unter Berücksichtigung deren individueller Bedürfnisse und Interessen.

Elementarpädagog*innen erkennen das Spiel als wichtigste frühkindliche Lernform an und schaffen eine vorbereitete Umgebung, die dem Alter, dem Entwicklungsstand, den Interessen und der Lebensumwelt des Kindes gerecht wird. Sie fördern die Selbst-, Sach- und Sozialkompetenz sowie die lernmethodische Kompetenz der Kinder und schaffen ein positives Lernklima. Sie begleiten die Kinder und Erziehungsberechtigen im Übergang zur nachfolgenden Bildungseinrichtung (Schule). Elementarpädagog*innen arbeiten in zeitgemäßen Formen mit den Erziehungsberechtigten, externen Partner*innen und den Mitarbeiter*innen im Team zusammen.

Assistenzkraft für Integration: Elementarpädagog*in, leitet aber keine eigene Gruppe.

Aufgaben

  • Schriftliche Dokumentation der Bildungsarbeit (Planung, Reflexion, Beobachtung). Diese orientiert sich am BRPI (Bildungsrahmenplan), dem einrichtungsspezifischen Konzept und dem Kinderbildungs-und betreuungsgesetz.
  • Initiieren von Bildungsimpulsen und Gestaltung des Tagesablaufes
  • Individuelle Begleitung der Kinder im Übergang zur nachfolgenden Bildungseinrichtung (Schule)
  • Kompetenz- und ressourcenorientierte Förderung und Begleitung der Kinder
  • Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigen (z.B. Entwicklungsgespräche)

Spezialisierung Sonderkindergartenpädagog*in

Elementarpädagog*innen für Sonderkindergartenpädagogik betreuen Kleinkinder mit physischen und/oder psychischen Behinderungen. Voraussetzung zur Berufsausübung sind die Reife-und Diplomprüfung (5 jährige BAfEp) bzw. die Diplomprüfung (Kolleg) für Elementarpädagogik sowie die Absolvierung eines Lehrgangs für inklusive Elementarpädagogik.

Ausbildung

Ausbildungsmöglichkeiten für Berufe der Elementar- und Sozialpädagogik bieten die Bildungsanstalten für Elementarpädagogik und Sozialpädagogik sowie entsprechende Kollegs (auch für Berufstätige).

Pflichtschulpädagog*innen werden durch Studien an den Pädagogischen Hochschulen ausgebildet.

Die Pädagogischen Hochschulen sowie Schulungsträger wie z.B. Donau-Universität Krems, BFI, NÖ-Landesakademie und IFF bieten Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Kursen, Lehrgängen und Universitätslehrgängen.

Ausbildung zur*zum Sozialpädagog*in

  • 5-jährige Ausbildung an der Bildungsanstalt für Sozialpädagogik (BASOP). Abschluss: Reife-und Diplomprüfung oder
  • 4-6 semestrige Ausbildung am Kolleg für Sozialpädagogik (Voraussetzung: Berufsreifeprüfung oder Matura)

Ausbildung zur*zum Elementarpädagog*in

  • 5- jährige Ausbildung an der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP). Abschluss: Reife-und Diplomprüfung oder
  • 4-6 semestrige Ausbildung am Kolleg für Elementarpädagogik (Voraussetzung: Berufsreifeprüfung oder Matura

Ausbildung zur*zum Hortpädagog*in

  • Ausbildung an der BAfEP mit Zusatzausbildung Hortpädagogik, Ausbildung an der BASOP

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer variiert je nach Ausbildungsform:

  • 5-jährige Ausbildung an der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik - Abschluss: Reife- und Diplomprüfung, oder
  • unterschiedliche Formen des Kollegs (Aufnahmekriterium: Berufsreifeprüfung oder Matura)

Aufnahmevoraussetzungen

  • Musikalische Bildbarkeit
  • Gestaltungsfähigkeit (Bildnerische Erziehung und Werkerziehung)
  • Körperliche Gewandtheit
  • soziale Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit

Sonderkindergartenpädagog*in

Ausbildungsmöglichkeiten für Berufe der Elementar- und Sozialpädagogik bieten die Bildungsanstalten für Elementarpädagogik und Sozialpädagogik sowie entsprechende Kollegs (auch für Berufstätige).

Pflichtschulpädagog*innen werden durch Studien an den Pädagogischen Hochschulen ausgebildet.

Die Pädagogischen Hochschulen sowie Schulungsträger wie z.B. Donau-Universität Krems, BFI, NÖ-Landesakademie und IFF bieten Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Kursen, Lehrgängen und Universitätslehrgängen.

Mögliche Einsatzbereiche bei der Caritas

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